Praxis MHM

kognitive Verhaltenstherapie

kognitive-Verhaltenstherapie

Ab August 2022 !

Die Schematherapie  ist eine Weiterentwicklung der kognitiven Verhaltenstherapie und mit Konzepten anderer Therapieschulgen verknüpft. Sie beinhaltet somit nicht nur KVT-Techniken, sondern arbeitet u. a. auch mit übergreifenden Mustern und früheren Bedeutungen und Beziehungen für die Entwicklung von Schemata und Bewältigungsmustern aus der Tiefenpsychologie. Aus den humanistischen Verfahren erhält sie Bedürfnisorientierung oder emotionsfokussierender Methoden. Mit Elementen aus der Transaktionsanalyse arbeiten sie mit Schemamodi und von der Bindungstheorie fließt u. a. die zentrale Bedeutung gesunden Bindungserlebens und langfristiger Folgen aus der frühen Kindheit mit ein.

Es wird großen Wert auf die biografische Entstehung gelegt und in die Behandlung mit einbezogen. Viele der eingesetzten emotionsfokussierenden Methoden sowie deren Konzept der Bedürfnisorientierung beruhen auf Erfahrung der humanistischen Therapien wie der Gestalttherapie oder der Gesprächspsychotherapie.

Der Begründer Jeffrey Young setzte seine Schematherapie ursprünglich zur Behandlung von Patienten ein, die auf die herkömmlichen kognitiven Behandlungen nicht ansprachen. Mittlerweile wird sie für eine Vielzahl von psychischen Erkrankungen, Störungen und Belastungen eingesetzt.

Es geht um die Aufarbeitung der eigenen Biografie im geschützten Rahmen. Fragen wie welche Schemata und Ich-Zustände liegen vor, wo liegen die Ursachen der biografischen Entwicklung, welche Ziele werden mit den Schemata verfolgt oder welche Grundbedürfnisse wurden verletzt und in welchem Modus befindet man sich, müssen beantwortet werden.

Die Facetten unseres Ichs wechseln sich ständig ab und das unbewusst. Vom „Erwachsenen-Ich“ zum „frustrierten-Ich“ zum „Kind-Ich“ über „Eltern-Ich“ usw. Ziel ist es, das ein „Erwachsenden-Ich“ überwiegen sollte und somit für Ausgewogenheit und ein Gleichgewicht sorgt. 

„Ich bin so wütend.“
„Ich fühle mich als Versager.“
„Ich will es jedem Recht machen!“
„Ich hab es nicht anders verdient.“
„Ich fühle mich immer so schuldig.“
„Die anderen interessieren mich nicht!“
„Ich hab einfach kein Vertrauen!“

Ich sage ja nicht, dass wir solche Gedanken ablegen sollen. Manchmal helfen sie, Enttäuschungen zu verarbeiten. Halten sie jedoch zu lange an, können sie uns daran hindern, vielleicht etwas Neues aufzubauen.
Sei es aus Furcht davor, den erlittenen Schmerz nochmals zu durchleben und wieder enttäuscht zu werden.

Sich wieder selbst erkennen!


Mitglied im Verband für

Klopfakupressur e.V.




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Psychotherapeuten,

Heilpraktiker für Psychotherapie

und Psychologischer Berater e.V.

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